Gesundheitsförderung

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Rathausstraße 6 • 44649 Herne

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08:30 - 12:00 Uhr

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Gesundheitsförderliche Maßnahmen können höhere Erfolgsaussichten bescheinigt werden, wenn diese auf gezielten Analysen zurückzuführen sind. Die formulierten Ziele sollten realistisch sein und die Verantwortlichkeiten bzw. wer in dem Prozess welche Rolle einnimmt, muss deutlich sein. Das Zurückgreifen auf bestehende, stabile Allianzen sorgt für Verbindlichkeiten und ein verantwortungsbewusstes Miteinander. Im Fokus stehen dabei weniger das Schaffen neuer Projekte und Strukturen, sondern das Nutzen bestehender Strukturen und das Pflegen etablierter Netzwerke. Letztendlich bedarf es dennoch den Mut neue Wege zu wagen und kritische Analysen des eigenen Handelns zuzulassen. Dazu gehört auch die Bereitschaft aus Fehlern zu lernen.

Details anzeigen Herner Gesundheitswoche

Die Herner Gesundheitswoche hat sich in den letzten Jahrzehnten in Herne als anerkanntes Instrument der Gesundheitsförderung etabliert. Aktuelle Informationen und einen Rückblick finden sie hier.

Charakteristika der Herner Gesundheitswochen

  • Die Gesundheitswochen finanzieren sich durch Sponsoring.
  • Die Gesundheitswochen bestehen aus dezentralen, bürgernahen Veranstaltungen, die in allen Stadtteilen durchgeführt werden.
  • Die Abteilung Gesundheitsförderung und Gesundheitsplanung des Fachbereiches Gesundheit der Stadt Herne organisiert den Rahmen der Woche (Zeitpunkt, Thema, Räumlichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Programmheft, finanzielle Ressourcen, Schwerpunktveranstaltungen etc.), und sie unterstützt bei Bedarf die Mitveranstalter/innen.
  • Die Gesundheitswochen stützen sich auf das Engagement zahlreicher Mitveranstalter/innen, die in Eigenregie Veranstaltungen planen, Räume organisieren, Referent/innen gewinnen und Zielgruppen ansprechen.
  • Die Mitveranstalter/innen setzen sich aus sehr heterogenen Institutionen, Einrichtungen und Gruppierungen zusammen wie z.B. die Fachbereiche der Stadtverwaltung, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Krankenhäuser, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, Sportvereine, Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen, Unternehmen des Gesundheitssektors etc., die in der Gesundheitswoche auf sich aufmerksam machen können und die ihr Angebot den Bürger/innen vorstellen können.
  • Viele Veranstaltungen der Gesundheitswochen stützen sich auf die Kooperation der unterschiedlichsten Mitveranstalter/innen.
  • Die Gesundheitswochen greifen die Empfehlungen der Gesundheitskonferenzen auf.
  • Die Gesundheitswochen streben Aktivierung durch Selbstorganisation an.

Details anzeigen Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung

Übernommen aus dem angloamerikanischen Raum ist der Anspruch heutiger gesundheitsförderlicher Maßnahmen, eine spezifische Zielgruppe in den Fokus zu rücken und Angebote insbesondere hinsichtlich gesundheitlicher Chancengleichheit zu prüfen. Gesundheitliche Ungleichheit kann so in den Blick genommen werden. Im Kern geht es darum, ungleiche Gesundheitsrisiken zu reduzieren und verhaltens- sowie verhältnispräventive Potentiale zu ermitteln und zu nutzen. Settingorientierte Ansätze erfahren dabei eine übergeordnete Rolle. Die Bedeutung der Zielgruppenspezifität ergibt sich zum einen aus dem hohen Risiko bestimmter Gruppen und zum anderen aus der Tatsache, dass Gesundheitsförderung und Prävention nur selten bei den Menschen ankommt, die einem solchen Risiko ausgesetzt sind. Die Erreichbarkeit von Zielgruppen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen wird dabei besonders häufig diskutiert. Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung ist eine gesellschaftliche Herausforderung - gehen wir es an!

Details anzeigen Public Health Action Cycle

Die nachfolgende Abbildung beschreibt das systematische Vorgehen zur Entwicklung, Umsetzung und Implementierung gesundheitsförderliche Maßnahmen. Beginnend mit der Beschreibung des Problemgegenstandes folgen die Formulierung von Zielen und Strategien, die nötig sind, um diese zu erreichen. In der Umsetzungsphase werden diese entsprechend angewandt. Abschließend wird die Maßnahme reflektiert und angepasst. Alle Maßnahmen sollten nach einer Projektphase nachhaltig in den Alltag der Zielgruppe integrierbar sein.

Public Health Action Cycle